RADSPORTVEREIN
Neuhaus-Schierschnitz

Thüringentour 2013


 

Mittwoch, 08.05.2014 (18:00 Uhr): Treff beim Balloner – Verladung der Bikes – gewissenhaft & professionell durch Pepo & Spak. Restliche T-Shirts werden verteilt. Geld wird kassiert. 10€ Radtransport nach Oberhof + T-Shirt & Bahnkarte 36€. Kurze gemütliche Einkehr. 20:00 Uhr Verabschiedung.

 

Donnerstag, 09.05.2014 (06:00 Uhr): Bahnhof Sonneberg – Zugfahrt bis Grimmenthal. Umsteigen. Furzapp von Knolle sorgt für Stimmung. 08:10 Uhr Ankunft im idyllischen Bahnhof Oberhof. Spak scho dou. Abladen. Foto. Los geht’s. Der Rennsteig ruft. Wetter: neblig, feucht. Zum Warmfahren gleich mal ein 2 km Anstieg. Der Schweiß tropft. Nochmal ein Foto am Höhenschild kurz vor Schmücke. Nächster Halt Bahnhof Rennsteig. Nostalgiezug fährt gerade ein. Menschenmassen. Weiter bis Allzunah. Schöne Abfahrt nach Stützerbach. Schon Goethe hat sich hier gerne um die Mädels gekümmert. Wir stoppen am Naturschwimmbad. Spanferkel dreht sich, ist aber erst halb durch. Können nicht so lange bleiben. Bratwurst tuts auch. Weiter über Manebach, Ilmenau und Langewiesen. Hier Abstecher nach Singen. Kleinste Brauerei Thüringens. Braumeister Schmitt. Gute Stimmung wegen Blasmusik. Alter Mann spricht uns an. War um das Jahr 1960 im Heizkraftwerk beschäftigt. Weiter. Pepo hat in Stadtilm einen Platten. Fußgänger schickt uns in falsche Richtung. Landen in Tiefengruben. Volksfest. Rast. Super Preise. Klitzekleines Stück Kuchen 1.10 €. 0.4 l Bier 2.50 € ! Sohn von Klaus Krautwurst getroffen. Small Talk. Nach Bad Berka nächster Plattfuß. Diesmal Matze. Noch zwei Malheurs. El Presidenté hat Kettentattoo  und sein Zwilling Hous fällt im Stehen um. Schürfwunde am Arm. Bingo! Ein Kilometer vor Weimar hat Pepo seinen zweiten Platten. Schöner Abschnitt durch Weimar. Parks, Schlösser & Gartenhaus. Dann wieder Panne. Pauls Klickpedal ist locker. Pause in Kromsdorf. Sportplatzklause. Alle haben Durst. Sitzen unter Bäumen. Wolkenbruch.  Rein in die gute Stube.Dann nochmal aufsatteln. Nach 128 km um 19:20 Uhr am Ziel. Apolda. Gasthaus Falkenburg. Erstes Problem! Kein Stellplatz für die Räder. Rio findet sicheren Ort. Landgericht gegenüber. Zimmer bezogen. Abendessen. Sonderbarer Wirt! Schlecht gelaunt. Nur kleine Gläser. Biere selbst aufschreiben. Für die Essensbestellung wird Zettel herumgereicht. Knolles App kommt nicht gut an. Phoneverbot! Beizeiten ins Nest. Alle Groggi.

 

 

Freitag, 10.05.2014 (07:00 Uhr): Wecken. Frühstück 07:20 Uhr. Wirt meckert wieder. 10 Minuten zu früh am Tisch. Eier, Wurst, Käse, Marmelade, Saft & Kaffee. 30 € bezahlt. Start 08:30 Uhr. Alle Räder noch da. Weiter. Zottelstedt, Mattstedt, Eberstedt. Hier Ölmühle und schwimmendes Hüttendorf. Foto mit alter Frau. Durch das Thüringer Weintor in Bad Sulza. Daneben Gradierwerk Luise. Herrlicher Abschnitt bis zur Saale. Ab Großheringen saaleaufwärts. Immer wieder Wechsel der Flußseite. Pepo will hoch zu Dornburger Schlössern. Mehrheitsbeschuß: Nein! Bei Kilometer 50 Jena, Zentrum. Marktplatz. Gasthaus „Alt-Jena“. Mittagessen. Hous bekommt bescheidene Portion Nudeln. Dann Extrateller. Aber trocken. Ohne Soße verdrückt. Weiter. Wieder Pause in Freienorla. In Peters Braustüberl. Netter Garten mit Wasserspielen. Er zeigt Zaubertricks. Kette mit Ring. Kennt Steinacher Anker-Brauerei von früher. Immer wieder Anstiege. Bald grüsst die Heidecksburg über Rudolstadt. 18:00 Uhr Saalfeld. Treff mit Zack. Hotel Weltrich. 5 Leute schlafen gegenüber im Hotel Tanne. Abendessen.

 

 

Samstag, 11.05.2014: Super Frühstück im Weltrich. Auf gehts zur letzten Etappe. Wieder  die Saale entlang. Im OT Köditz an Schokoladenfabrik vorbei. Gegründet 1901. Damals  Mauxion. In Obernitz macht Saale scharfe Kurve. Wegen Gleitscher Sporn. Gegenüber  120m hohe Bohlenwand. Bei Bretternitz zwischen Muckel (359m) und Mockel (359,1m) hindurch. Strecke abwechslungsreich. Der Radweg fordert uns. Ständiges auf und ab. Straße wäre einfacher. Aber wer will das schon. Kaulsdorf. Eingang zum Thüringer Schiefergebirge.  Oberhalb ehemaliges Lehrlingswohnheim der Reichsbahn. Von 1963 bis 1990. Fahren hier parallel zur 35 km langen Loquitz. Gabe Gottes. Name geht auf Bergbausage zurück. Passieren Probstzella. Früher bedeutend wegen großem Grenzbahnhof. Bis 1989 5 km Sperrzone. Ab Gräfenthal 7 km Anstieg zur Kalten Küche. Dazwischen auf 650 m Lichtenhain. Innerdeutsche Grenze. KP- Führungsstelle mit B- Turm. Gehörte zum 15. Grenzregiment Sonneberg. Endlich oben. Erwarten geöffneten Kiosk. Fehlanzeige. Servicewüste Deutschland. Auch Motorradgruppen sind verwundert. Wir haben Hunger und hoffen auf unsere bayrischen Nachbarn. Mit rasantem Tempo ins Tettautal. Nochmal Schrecksekunde. Bei 50 Sachen bockt das Rad von Hous. Vollbremsung. Kontrolle. Alles ok!? Auch in Tettau tote Hose. Endlich in Schauberg. Gasthof Steiner hat geöffnet. Bratwurst und Wiener. Wir leeren die Speisekammer. 12:30 Uhr. Der Express rollt weiter. Die Heimat naht. Über Heinersdorf, Pressig und Stockheim erreichen wir glücklich unseren Balloner. Ausklang bei einem Frischgezapftem.   

 

 - Michael Zilensek -